Presseinformation zum Weihnachtsoratorium 2025

Bach zum Hören, Schauen, Lächeln und Staunen

Hier saßen nicht alle still in den Bänken: Beim Familienkonzert wurde geschaut, geflüstert, gelächelt, gestaunt – und aufmerksam verfolgt, was vorne geschah. Am vierten Adventssonntag, rechtzeitig vor dem Fest, endete die Weihnachtsoratorium-Reihe des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau in der katholischen Kirche St. Stephan Sprendlingen mit zwei sehr unterschiedlichen, aber eng verbundenen Konzerten unter der Leitung von Dekanatskantorin Claudia von Savigny: einem szenischen Familienkonzert am Nachmittag und einem festlichen Abendkonzert.

Im Mittelpunkt des Familienkonzerts standen die jungen Künstlerinnen und Künstler: Mitglieder der Kinder- und Jugendchöre aus Offenbach-Bieber und aus der Dreieichenhainer Burgkirchengemeinde. Sie brachten die Weihnachtsgeschichte rund um die Krippe spielerisch und sängerisch mit dem großen Projektchor des Dekanats, der Kammerphilharmonie Rhein-Main und den Solisten Birgit Schmickler (Alt) und Anton Förster (Bass) auf die Bühne:
Maria und Josef, Hirten und Engel, erstaunlicherweise je zwei Punker und zwei Nerds, die auf ihre Art mit dem Weihnachtsfest haderten – aber auch der Komponist des Weihnachtsoratoriums, Johann Sebastian Bach, und Lukas, der Autor des gleichnamigen Evangeliums, hatten ihre Auftritte und verbanden Musik und Szene zu einer erzähl- und spielbaren Geschichte.

Die Kinder und Jugendlichen schlüpften gekonnt und sicher in ihre Rollen, Hirten wanderten und Engel schwebten zwischen den Bankreihen durch die Gänge des Kirchraums und verbanden Musik und Szene zu einer erzählten Geschichte. Das Weihnachtsoratorium wurde nicht nur gesungen und gespielt, sondern gezeigt – verständlich, lebendig und nah an der Lebenswelt der jungen Zuhörenden, ihrer Eltern und Großeltern.

Am Abend verlagerte sich der Fokus. Gleichfalls unter der musikalischen Leitung von Dekanatskantorin Claudia von Savigny erklang das Weihnachtsoratorium als klassisches Konzert. Chor, Orchester und Solist*innen - neben Schmicker und Förster nun auch die Sopranistin Maria Portela-Larisch und Felix Läpple (Tenor) - gestalteten die Kantaten I bis III mit klarem Klangbild und großer Ruhe. Nach dem lebhaften Nachmittag wirkte das Abendkonzert wie eine andere Perspektive auf dasselbe Werk: konzentrierter, stiller und ganz auf das Hören ausgerichtet.

Stehenden Applaus gab es am Ende für beide Spielarten eines großen Werkes:
Gemeinsam zeigten beide Konzerte, wie vielfältig Bachs Weihnachtsoratorium wirken kann – erzählerisch und musikalisch, spielerisch und konzentriert. In Dreieich-Sprendlingen fand die Reihe ihren Abschluss mit zwei Formen des Zugangs, die einander mehr als ergänzten.
 

PRESSEINFO
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Kai G. Fuchs
 

Weihnachtsoratorium 2025 - Bilder

Weihnachtsoratorium 2025 für Kinder

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Weihnachtsoratorium 2025 - Abendveranstaltung

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