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Vier Abende im Frühjahr 2018: Filmreihe „Starke Menschen“

Der Gemeindesaal wird dieses Jahr an vier Abenden im Frühjahr zum Kino:
Passend zum Thema des Gemeindebriefes werden Filme gezeigt, die von Menschen erzählen, die in einer schwierigen Lebensituation zu neuer  Stärke finden.  Trotz ernsthafter Themen wird es dabei immer auch etwas zum Lachen geben! Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindehaus.

Mittwoch, 28.02.2018: Ein Mann namens Ove (Spielfilm von Hannes Holm, Schweden 2015, 112 Minuten, FSK ab 12)

So einen kennt jeder! Diese Sorte des schlecht gelaunten, grantigen in die Jahre gekommenen Nachbarn, der jeden Morgen seine Kontrollrunde in der Reihenhaussiedlung macht und Falschparker aufschreibt. Genau so einer ist Ove. Dabei will er eigentlich Schluss mit allem machen. Nachdem er vor einigen Wochen seine geliebte Frau verloren hat, versucht er nun immer wieder, sich auf diverse Arten das Leben zu nehmen. Erfolglos – denn irgendetwas kommt einfach jedes Mal dazwischen. Auch beim neuesten Versuch wird er gestört. Und zwar als die neuen Nachbarn mittendrin seinen Briefkasten über den Haufen fahren. Von diesem Augenblick an steht Oves Leben auf dem Kopf.
Nach dem Bestseller-Roman von Fredrik Backman.

Mittwoch, 07.03.2018: Die Schüler der Madame Anne (Spielfilm von Marie-Castille Mention-Schaar, Frankreich 2014, 105 Minuten, FSK ab 12)

Der Klasse 11 des Léon-Blum-Gymnasiums im trostlosen Pariser Vorort Créteil eilt ein besonders schlechter Ruf voraus. Eine spannungsgeladene Mischung unterschiedlicher Kulturen sorgt dauernd für Konflikte und die meisten Schüler haben eh keine Lust auf Schule. Wer hier unterrichten will, muss erst einmal dafür sorgen, dass Kopfhörer abgenommen, Kaugummis ausgespuckt und Nagellack-Fläschchen zugeschraubt werden.
Unvoreingenommen stellt sich die erfahrene Lehrerin Anne Gueguen dieser Herausforderung. Ohne mit der Wimper zu zucken, meldet sie die Klasse bei einem Schülerwettbewerb zum Thema „Kinder und Jugendliche in den KZs der Nazis" an. Mit großer Beharrlichkeit gelingt es ihr, die Schüler in eine gemeinsame Aufgabe zu verwickeln. Mehr und mehr vertiefen sich die Jugendlichen in das Thema und lernen in der Auseinandersetzung mit dem Holocaust viel über sich selbst und entdecken den Wert der Achtung vor dem Anderen. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte.

Mittwoch, 14.03.2018: Ich, Daniel Blake! (Spielfilm von Ken Loach, Frankreich, Großbritannien 2016, 97 Minuten, FSK ab 6)

Ein 59-jähriger britischer Zimmermann erleidet kurz vor dem Rentenalter einen leichten Herzinfarkt und ist erstmals in seinem Leben auf staatliche Hilfe angewiesen. Beim Kampf mit Anträgen und Formularen lernt er eine alleinerziehende Mutter kennen, die ähnlich erniedrigende Erfahrungen mit der Bürokratie gemacht hat. Trotz komödiantischer Töne liegt die Stärke der Inszenierung im politischen Zorn, mit dem Regisseur Ken Loach die Herzlosigkeit der verwalteten Welt auf den De-Regulierungswahn der Neokonservativen zurückführt. Biblische Anklänge in der Passionsgeschichte des Handwerkers sind dabei nicht zu übersehen.

Mittwoch, 21.03.2018: Die göttliche Ordnung (Spielfilm von Petra Volpe, Schweiz 2016, 92 Minuten, FSK ab 6) 

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. 
Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.

 

 

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